Egal ob in den Printmedien oder in der Werbung der Rundfunkanstalten, Spots und Anzeigen von diversen Banken sind stets immer vertreten. Sehr häufig sind es gerade die Tagesgeldkonten die dem Verbraucher nahe gebracht werden sollen. Viele Banken werben hierbei nicht nur mit hohen Zinsen, sondern auch mit Prämien zwischen 20 und 50 Euro bei der Kontoeröffnung. Aber auch hier gilt aufpassen, denn geschenkt gibt es normalerweise in der Wirtschaft nichts.

Tagesgeld zurecht sehr beliebt

Die zunehmende Beliebtheit von Tagesgeldkonten ist definitiv berechtigt. Die Verzinsung auf altbewährten Sparbüchern reicht oftmals nicht mal aus, um die Inflationsrate auszugleichen, wodurch man letztendlich eher einen Verlust einfährt anstatt sein Erspartes zu vermehren. Bei Tagesgeldkonten bewegen sich die Zinssätze bei fast allen Anbietern um die zwei Prozent und damit deutlich höher als bei einem Sparbuch.

Ein weiterer Vorteil dieser Sparkonten ist, dass es gegenüber dem Sparbuch keine Kündigungsfristen gibt, wodurch man sehr viel leichter über sein Geld verfügen kann. Einziges Problem ist hier, das die Maximaleinlage von Bank zu Bank doch sehr stark variiert. Manche Konten erreichen bereits bei 5000 Euro ihre Höchsteinlage, andere erst jenseits von 100.000 Euro. Hier ist der Verbraucher gefragt die Angebote zu vergleichen. Bei Tagesgeldkonten im Vergleich sollten Sie jedoch nicht nur auf die Höhe der Zinsen achten, auch die Einlagensicherung, die Häufigkeit der Zinsgutschrift sowie positive oder negative Schlagzeilen aus der Vergangenheit sollten berücksichtigt werden.

Nebenbindungen für die Prämien und das Konto prüfen

Bei den oben erwähnten Tagesgeldkonto Prämien ist ebenfalls die Vorsicht des möglichen Neukunden gefragt. Viele Anbieter verknüpfen die Prämien mit bestimmten Voraussetzungen, was meist aber erst beim Ausfüllen des Eröffnungsantrages auffällt. Eine dieser Voraussetzungen ist beispielsweise eine gewisse monatliche Kontobewegung. Da die Prämien auch recht stark von Bank zu Bank variieren ist es häufig der Fall, dass mit steigender Prämie auch die Kontoführungsgebühren für die spätere Nutzung steigen. Dies muss aber nicht so sein.

In einer kürzlich durchgeführten Testreihe zu diesem Thema wurde die Bank of Scotland als Testsieger ermittelt. Die versprochene 20 Euro Prämie ist ohne eine Voraussetzung an die Kontobewegung verknüpft und es fallen für die Kontoführung keine Gebühren an. Ähnlich ist es auch bei der ING Diba und der Direktbank ComDirect.